Was sind die Hauptunterschiede zwischen Digital- und Kryptowährungen?

Kryptowährungen sind in den letzten Jahren für viele Anleger immer interessanter geworden und mittlerweile im Mainstream angekommen. Aufgrund der vielen Werbedeals zahlreicher, großer Anbieter sowie dem Wunsch der Menschen das eigene Geld zukunftsfähig anzulegen, haben sich immer mehr Menschen dazu entschieden Kryptowährungen eine Chance zu geben.

Neben den Kryptowährungen geistert mittlerweile aber auch immer häufiger der Begriff der Digitalwährung umher, weshalb sich viele Menschen die Frage stellen, was der eigentliche Unterschied zwischen diesen zwei Begriffen ist. 

Um Verwechselungen vorzubeugen und die Begriffe der Digital- und Kryptowährung auseinanderhalten zu können, wollen wir Ihnen an dieser Stelle erklären, was die wesentlichen Unterschiede zwischen diesen beiden Währungsarten sind. 

Zunächst einmal sei erwähnt, dass Digitalwährungen der Begriff für klassische, also sogenannte FIAT-Währungen, wie beispielsweise Euro, US-Dollar etc. sind, die in digitaler Form verfügbar sind. Das bedeutet, dass jedes Mal, wenn Sie Ihr Online-Banking öffnen Sie die Digitalwährung Euro sehen, wenn Sie auf Ihren Kontostand schauen. Kryptowährungen hingegen sind keine Abbildungen realer Währungen, sondern Währungen, die nur online existieren. 

Darüber hinaus gibt es jedoch noch weitere Unterschiede zwischen den beiden Währungsformen: 

Zentralisierung

Digitalwährungen werden zentralisiert reguliert. Im Fall des EURO ist es die Europäische Zentralbank beim US-Dollar ist es die FED. Kryptowährungen hingegen werden dezentralisiert über die Blockchain verwaltet, was bedeutet, dass es keine zentrale Regulierung gibt. 

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Preise der Kryptowährungen durch die Nachfrage des Marktes bestimmt werden, während es bei Digitalwährungen der Zusammenschluss einzelner Länder und deren Bank gegen ein anderes Land, wie beispielsweise erst kürzlich Russland, sein kann, was den Preis bestimmt. 

Verschlüsselung

Digitalwährungen sind lediglich die digitale Form herkömmlicher Währungen und haben aus diesem Grund keinerlei Verschlüsselung, während Kryptowährungen durch die Blockchain umfassend verschlüsselt sind. 

Durch die sogenannten Wallets bieten sie eine deutlich höhere Verschlüsselung an und können einfacher und schneller transferiert werden als Digitalwährungen. 

Transparenz

Kryptowährungen und deren Transaktionen sind deutlich transparenter als die von Digitalwährungen. Der Grund hierfür ist, dass jede einzelne Transaktion auf der Blockchain öffentlich gespeichert wird. 

Bei Digitalwährungen hingegen ist es so, dass lediglich die Banken die Kontrolle über diese Prozesse und die hierfür entsprechende Einsicht haben. Damit sind Kryptowährungen deutlich einfacher zu verwalten und verlangen lange nicht so viel bürokratischen Aufwand, wie es Digitalwährungen der Fall ist. 

Stabilität

Digitalwährungen sind in der Regel sehr stabil und entwickeln ihr Preisniveau langfristig, was eine gute Planbarkeit ermöglicht. Kryptowährungen hingegen definieren sich lediglich über die Nachfrage am Markt, was zu starken Kursschwankungen führen kann, wie es beispielsweise die letzten Jahre gezeigt haben. 

Aus diesem Grund sind Digitalwährungen für längere Planbarkeiten besser geeignet als Kryptowährungen, die jedoch wiederum für schnelle Gewinne genutzt werden können. 

Wie Sie sehen konnten, gibt es einige, wichtige und grundlegende Unterschiede zwischen Krypto- und Digitalwährungen. Diese sollten sich vor dem Investieren in die eine oder andere Währung vor Aufen führen, um langfristig die richtigen Entscheidungen für Ihre Interessen treffen zu können. 

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Beitrag einen guten Überblick über die wesentlichen Unterschiede zwischen Krypto- und Digitalwährungen geben konnten.